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Wort ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit dem Wort als sprachwissenschaftlichem Begriff. In der Informatik genannt Wort ein Element einer formalen Sprache oder eine Bitfolge bestimmter Länge, siehe Wort (Informatik). In der Theologie kann mit Wort sowohl die ganze Heilige Schrift gemeint sein (im Sinne von "Wort Gottes") oder auch die auslegende Verkündigung des Wortes Gottes (Predigt). Siehe hierzu Wort (Theologie) .
Wort genannt eine grammatische Einheit oder eine inhaltliche Einheit, die dann auch aus mehreren grammatischen Wörtern bestehen kann (Sprichwort).
Muttersprachler haben ein intuitives Verständnis davon, was in ihrer Sprache ein Wort ausmacht, die Sprachwissenschaft aber tut sich damit schwer, allgemeingültige Kriterien zur Abgrenzung von Wörtern zu finden. Je nach Blickwinkel sind verschiedene Kriterien möglich, die je nach theoretischem Hintergrund und Erkenntinisinteresse miteinander kombiniert oder ergänzt werden:
- morphologisches Kriterium: Ein Wort ist eine möglichst kleine sprachliche Einheit, die eine Bedeutung trägt und frei vorkommen kann. In dieser Definiton entspricht Wort etwa einem freien Morphem, das aber durch Suffixe ergänzt sein kann (Bsp: Herr, herrlich, verherrlichen). Ein so definiertes Wort kann durch Flexionsendungen erweitert werden, wodurch man die Wortformen dieses Wortes erhält (zum Beispiel Frau, Frauen; laut, lauter, mache, machst, macht etc.). In der Sprachwissenschaft spricht man in diesem Fall statt von Wort von Lexem.
- orthographisches Kriterium: Ein Wort ist eine Buchstabengruppe zwischen zwei Trennzeichen, meistens Leerzeichen. Diese Definition schließt Sprachen ohne Schrifttradition aus, und ist stark vom Wandel der Orthographie abhängig.
- phonetisch/phonologisches Kriterium: Wörter sind Lautfolgen, die durch Grenzsignale wie zu dem Beispiel Pausen voneinander abgehoben sind. In einigen Sprachen, wie beispielsweise in dem Französischen, werden die Wörter beim Sprechen stark aneinander gebunden und miteinander verschmolzen. Das führt dazu, dass eine vom Schriftbild ausgehende Definition stark von einer lautorientierten Definition abweichen kann.
- semantisches Kriterium: Wörter zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Bedeutung tragen. Die Bedeutung von Wörtern wird aber von ihrem Äusserungskontext mitbestimmt und ist darum nicht ohne weiters fassbar. Einigen Wörtern lässt sich keine lexikalische Bedeutung zuordnen, allenfalls eine grammatische (Funktionswörter ).
- syntaktisches Kriterium: Wörter sind Einheiten, die sich innerhalb eines Satzes verschieben, durch andere austauschen und durch das Einfügen weiterer Wörter voneinander trennen lassen. Problematisch an dieser Definition ist, dass man mit diesem Kriterium Wortformen wie Frau und Frauen nicht als zusammengehörig bestimmen kann. Weitere Probleme werfen zu dem Beispiel die trennbaren Verben in dem Deutschen auf, die sich zwar voneinander trennen lassen, aber trotzdem als Ganzes ersetzbar sind.
Buch-Tipp: Das gläserne Wort. Merle-Zyklus 03. Das Ende einer wunderbaren Geschichte Das gläserne Wort ist einfach ca. ein geniales Buch geworden. Die Fäden der Handlung laufen alle zusammen, Rätsel lösen sich, und in einem dramatischen Feuerwerk der Gefühle endet es schließlich. Das Buch gibt selbst nach drei Tagen noch genug Stoff zu dem Nachdenken. | |
Laut der neutestamentalichen Schöpfungsgeschichte am Anfang des Johannesevangeliums begann die Welt durch das Wort (griech. logos, lat. verbum, hebr. dvr):
- en archē ēn o Logos kai o Logos ēn pros ton Theon kai Theon ēn o Logos
- in principio erat Verbum et Verbum erat apud Deum et Deus erat Verbum
- in dem Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort
Dieser Wortmythos, die Schöpfung durch Benennung, findet sich schon in uralten Religionen, Mythen und Aberglauben.
Zaubersprüche haben als wesentliche Ingredienz mächtig Zauberworte.
Flüche, d.h. Verfluchungen sollen angeblich dem Verfluchten anhaften und physische Wirkung zeitigen.
Zu Beachten ist hier, dass die Bedeutung des griechischen Wortes logos in dem Originaltext über die des deutschen Wortes "Wort" hinaus geht. logos genannt u.a. auch Sprache, Rede, Beweis, Lehrsatz , Lehre und Vernunft. Die Übersetzung von logos mit Wort reduziert unglücklich stark die Bedeutung. Aus logos stammt auch das deutsche Wort Logik. Man kann auch frei übersetzen: Am Anfang wurden die Gesetze festgelegt, durch Gott und allein nach Gottes Willen.
Buch-Tipp: Das verborgene Wort. So wor et Dieses Buch beschreibt auch meine Kindheit, sodass die Lektüre für mich eine Reise in meine Vergangenheit war. Wunderbar und traurig zugleich. |
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Buch-Tipp: Ein Wort genügt! ... sich einfach umprogrammieren Das RICHTIGE Wort genügt Wir haben mit dem Wort "Segnen" schon so manches in unserem Leben verändert und ich war gespannt, mit welchen Worten man noch arbeiten kann.
Aber ich denke, es muss das richtige Wort sein, wenn es denn wirken soll.
Total genial ist die von der Autorin empfohlene Methode, das Buch einfach aufzuschlagen, wenn man nicht... |
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In der Grammatik werden Wörter nach Wortarten (zum Beispiel Substantiv, Adjektiv, Verb...) unterschieden und hinsichtlich Satzstellung , Flexion et cetera behandelt.
Buch-Tipp: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Das Beste was ich während den 10 Jahren gelesen habe. Das Imperium das J. K. Rowling mit Harry Potter erschaffen hat, wird wohl noch einige Jahre unangefochten bleiben. Ich denke, so etwas ist auch ca. alle 10 bis 20 Jahre möglich.
Ich war ein Harry Potter Leser der ersten Stunde (1999) wo er ausser in England noch niemand wirklich kannte.... |
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Es gibt verschiedene Ansätze, Wörter nach Wortarten zu gliedern. Es werden syntaktische, morphologische und funktionale Kriterien benutzt. In dem Wesentlichen geht die heutige Klassifikation schon auf die Antike (Dionysos Thrax) zurück, hat aber auch deren Probleme mitgeschleppt.
Buch-Tipp: Kauderwelsch, Brasilianisch Wort für Wort Einfach Spitze!!! Dies ist ein wirklich unglaubliches Helferlein,wenn man diese Sprache weder kennt, noch einmal gesprochen hat. Auch die Randnotizen des Autors
finden wirklichen Anklang - denn er behauptet z. B. ,wenn man in diesem Land
mit den aus dem Büchlein erworbenen Sprachschatz eine Konversation beginnt,neigt der Brasilianer dazu einem freundlichst... |
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Für "Wort" gibt es zwei Pluralformen.
- Wörter bezieht sich auf die Form bzw. die grammatische Einheit "Wort"
- Worte bezieht sich auf den Inhalt, zu dem Beispiel für in dem Sinnzusammenhang stehende Wörter eines bekannten Ausspruchs (siehe Schlagworte, Sprichwort).
Die Unterscheidung wird inzwischen häufig ignoriert, so dass auch in dem Plural Homonymie auftritt.
Buch-Tipp: Kauderwelsch, Finnisch Wort für Wort Tosi hyvä! Ich spreche inzwischen fliessend finnisch und denke stets noch, dass dieses Buch das beste Buch für den Einsteiger ist. Alles ist sehr einfach und übersichtlich erklärt, man bekommt einen schnellen Einblick in die zuerst völlig exotisch erscheinende Sprache, sogar in die Grammatik und die Umgangssprache und lernt ganz nebenbei viel... |
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Geschriebene Wörter werden mit Buchstaben, Schriftzeichen oder Symbolen dargestellt und gegebenenfalls durch Leerzeichen oder Satzzeichen voneinander abgetrennt.
Die Schrift und die Schreibrichtung ist abhängig von der Sprache.
Die meisten zufälligen Buchstabenfolgen sind in natürlichen Sprachen keine Wörter.
Buch-Tipp: Kauderwelsch, Russisch Wort für Wort Leichter Einstieg in eine schwierige Sprache Äußerst preiswertes und handliches Taschenbuch, das man leicht eingesteckt lassen kann. Das größte Plus ist, daß bei den Übersetzungen auch stets die (in Deutsch grammatisch zwar falsche) "Russisch-Deutsche" Version dabeisteht (deswegen auch Kauderwelsch!?). Das erleichtert das Lernen erheblich.... |
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Gesprochene Wörter bestehen aus Silben, die wiederum aus einem oder mehreren Phonemen (Lauten) bestehen. Zwischen der Hierarchiestufe der Silben und der Worte angesiedelt sind die bedeutungstragenden Morpheme.
In der gesprochenen Sprache liegt ab und zu vor und hinter dem Wort eine kurze Pause.
Buch-Tipp: Kauderwelsch, Türkisch Wort für Wort Für nicht-Türken ok Ich hab mir von Türken schon Beschwerden anhören dürfen, dass kein Mensch in der Türkei so reden würde, wie es in diesem Buch beschrieben ist - dabei weist der Autor auf seinen langen Aufenthalt und seine Erfahrungen in der Türkei hin. Das fand ich doch etwas seltsam, aber mir hilft es auf jeden Fall einfache Sätze zu... |
Offene und verborgenes Merkmalen | |
Ein Wort hat bestimmtes Merkmalen, die es kennzeichnen. Dieses Merkmalen können offen vorhanden sein (das Wort ist entsprechend markiert bzw. enthält eine explizite Kennzeichnung) oder verborgen (das Wort hat keine Kennzeichnung, das Merkmal tritt erst in dem Zusammenhang mit anderen Wörtern auf.)
In der deutschen Sprache ist beispielsweise die Mehrzahl eines Substantives meist ein offenes Kennzeichen. Sie wird zu dem Beispiel durch eine entsprechende Endung bzw. Umlautbildung erreicht. Buch - Bücher/Büchers, Mann - Männer/Manns.
Das Merkmal, ob es sich dabei um eine Begriffsbezeichnung oder einen Personennamen handelt, ist in der Einzahl (im Singular) dagegen verborgen und ca. aus dem Kontext ersichtlich. In der Mehrzahl dagegen ist sie in den Beispielen offen gelegt, da sich die Mehrzahl in der grammatischen Form unterscheidet.
Buch-Tipp: Kein Wort zu niemandem. (LIFE). Die falschen Freunde - und man ist weg vom Fenster Natürlich sind es nicht ca. die falschen Freunde, die Sammy Richtung Abgrund treiben lassen: Der frühe Tod des Vaters; die Überlastung der Mutter und ihr neuer Freund (samt 2 unausstehlichen Töchtern); die Krankheit und der Umzug der Großeltern, der Tod seines Hundes - all... |
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Laut der Sendung mit der Maus des Westdeutschen Rundfunk hat das längste nicht zusammengesetzte Wort der deutschen Sprache 23 Buchstaben und heißt "Unkameradschaftlichkeit".
Ein großer Teil des deutschen Wortschatzes besteht aus Wörtern, die anderen Sprachen entstammen, so genannten Fremd- und Lehnwörtern.
Mit den 207 häufigsten Wörtern in dem Wortschatz eines deutschen Muttersprachlers lassen sich bereits 50 Prozent eines fast beliebigen Textes darstellen. Davon sind einsilbige Wörter die häufigsten. Je länger ein Wort, desto kleiner seine Häufigkeit.
Buch-Tipp: Lexikon der bedrohten Wörter 2 Nostalgie pur - hoher Unterhaltungswert Eigentlich dachte ich, dass ich die deutsche Sprache kenne. Aber hier lernt man nicht ca. schon ausgestorbene alte Wörter wie Dützer, Breger, Fubbes oder Düppel. Wörter aus meiner Kindheit wie Ratzefummel, Yps (!) oder Anorak werden auch erklärt. So dürfte jede Generation auf ihre Kosten kommen. Das... |
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- "Die meisten Menschen leiden an dieser geistigen Schwäche, zu glauben, weil ein Wort da sei, muß es auch das Wort für etwas sein; weil ein Wort da sei, muß dem Worte etwas Wirkliches entsprechen."
- Fritz Mauthner (1849-1923)
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